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Leben im Wahrzeichen der Stadt Neumarkt St. Veit
 

Die Geschichte des Klosters Sankt Veit

Die Gründung

Historisches Gemälde aus dem Altenhein Stift St. Veit: Wolfram Graf von Dornberg
Das ehemalige Benediktinerkloster Sankt Veit liegt im Gemeindebereich der oberbayerischen Stadt Neumarkt-Sankt Veit. Die Gründung des Klosters geht zurück auf eine Stiftung des Adeligen Dietmar von Lungau (nähe Salzburg) der zum Heil seiner Seele im Jahre 1121 dem Benediktinerkloster St.Peter in Salzburg seine Besitzungen vermachte mit der Maßgabe eine neue Abtei auf einem der gestifteten Gebiete zu gründen. Das Kloster St. Peter entsandte vier Mönche nach Elsenbach, einem Ort ca. 4 km nördlich von Neumarkt gelegen, um mit dem Aufbau zu beginnen. Bereits am 26. September 1132 wird die neue Klosterkirche vom Bischof Roman von Gurk geweiht. Zur weiteren Stärkung des Klosters in Elsenbach werden 1146 die beiden Bauernpfarreien Hörbering und Feichten inkorporiert. Trotz der bischöflichen Gunst gedieh das Ordenswesen in Elsenbach nicht zufriedenstellend und so entschloß man sich einen neuen Standort in der näheren Gegend zu suchen. 1171 erteilte der Salzburger Bischof Adalbert unter Zustimmung des Grafen Wolfram von Dornberg, einem Neffen des Stifters die Erlaubnis das Kloster auf den St.Veitsberg hoch über der Rott zu verlegen. Die Mönche begannen sofort mit dem Neubau einer Klosterkirche im romanischen Baustil von der heute nur noch Mauerreste vorhanden sind.

Aufstieg und erste Blütezeit

Getreu dem Lebensmotto der Benediktiner "Ora et labora" (bete und arbeite) und der klugen Führung der Äbte wuchs das kleine Filialkloster in kurzer Zeit zu einem Ort wirtschaftlicher und geistiger Macht heran. Die wichtigsten Schritte auf diesem Weg waren zunächst die Gründung und Einrichtung der dem Stift angeschlossenen Pfarrei St.Veit, der die Kirchen St. Johann und Lamprechten, die Kapellen St. Lorenz und Teising sowie die Schloßkapelle in Adlstein sogleich oder zu einem späteren Zeitpunkt unterstellt wurden, dann 1372 die Inkorporation der Pfarrei Vilsbiburg und schließlich, neben den beiden päpstlichen Schutzbriefen, 1255 das Recht der freien Abtwahl. Durch päpstlichen Erlaß vom 30. Oktober 1458, der durch die Vermittlung von Kaiser Friedrich III. zustande kam, erhielten die Äbte den Gebrauch der Pontifikalien bewilligt. Das heißt, daß sie sich jetzt den Gläubigen mit Stab und Mitra zeigen und ein eigenes Wappen führen durften wie ein Bischof.

Die reiche Ausstattung mit Privilegien und Schenkungen durch weltliche und geistige Herren führten zur ersten Blüte des Kloster gegen Ende des 14. Jahrhunderts. Die Ökonomie des Klosters vor Ort umfaßte 1100 Tagwerk Äcker, Wiesen und Wälder, man betrieb Tier- und Fischzucht, Mühlen an der Rott und ab 1643 eine Brauerei. Zusätzlich konnte die Abtei rund 450 zinspflichtige Bauerngüter ihr eigen nennen, die sich hauptsächlich im Bereich zwischen der Isar im Norden und der Isen im Süden befanden. Selbst im Ausland hatte man mehrere Besitzungen, darunter Weinberge in der Nähe von Krems an der Donau von denen man den Meßwein und den Haustrunk bezog.

Es war Zeit geworden die angehäufte Macht auch nach außen hin entsprechend darzustellen. Abt Andreas Tölkner übernahm diese Aufgabe und begann mit dem Bau einer neuen und erheblich größeren Klosterkirche im Stile der damaligen Zeit, der Gotik. Um 1390 begann man mit dem Bau des steilen Chorraumes, dessen Fertigstellung sein Bruder Johannes als sein Nachfolger im Amt erledigte. Die alte romanische Basilika des ausgehenden 12. Jahrhunderts mußte weichen, wurde förmlich überbaut, nur der südliche Mauerteil konnte teilweise für die neue Südwand genutzt werden. Aber nicht nur in St.Veit wurde gebaut, auch in der Pfarrei Vilsbiburg wurde der Neubau einer Pfarrkirche in Angriff genommen. Beide Projekte dürften erhebliche Geldmittel in Anspruch genommen haben. Um finanzielle Engpässe überwinden zu können erhält das Kloster 1454 vom Salzburger Erzbischof das Ablassprivileg. Um 1470 wird das Kirchenschiff durch den Landshuter Baumeister Hans Laufer eingewölbt und mit Gewölberippen versehen, die als "fließende Rauten" ausgeführt sind. Mit der Fertigstellung des Turmes unter Abt Nikolaus Humbler um 1501 ist der Kirchenneubau in St.Veit abgeschlossen. Parallel zum Kirchenbau wurde auch an den Klostergebäuden gearbeitet und ein neuer Kreuzgang an der Südwand angebaut. Abt Nikolaus trieb auch den Kircheninnenausbau voran und kein geringerer als der berühmte Landshuter Bildhauer Hans Leinberger wurde um 1515 beauftragt den Hochaltar zu erstellen. Als letzter Rest dieser Ausstattung ist eine Madonnenfigur übrig geblieben, die heute im Bayerischen Nationalmuseum zu bewundern ist.

Wirtschaftlicher und sittlicher Verfall im 16. Jahrhundert

Zu Beginn des 16. Jahrhunderts verschlechtern sich die Verhältnisse im Kloster, den Anfang machten Hunger und Krieg. 1502 wurde fast nichts geerntet und 1504 kam der Schrecken des Krieges dazu. Die Wittelsbacher Herzöge in Landshut und München waren sich über die Erbfolge nicht einig und es kam zu einer selbstmörderischen Auseinandersetzung, die fast das ganze Land verwüstete. Es folgte die Zeit der Reformation, eine Zeit der Glaubenskrise die auch am Kloster St.Veit nicht spurlos vorüber ging. Die Mönche wollten nicht mehr nach den strengen Regeln des hl. Benedikts leben, sondern strebten durchaus weltlichen Genüssen zu. Der Abt Stephan Dietrich wehrte sich zwar gegen diese Entwicklung war aber letztendlich machtlos. Bezeichnend dafür war ein Ereignis gleich zu Beginn seiner Amtszeit, als er am 28. April 1518 den Kreuzgang durch den Bischof von Chiemsee wieder neu weihen lassen mußte, nach dem ein Mönch seinen Mitbruder ermordet hatte. Dem sittlichen Verfall folgte zwangsläufig in kurzer Zeit der wirtschaftliche. Unter seinem Nachfolger Abt Andreas Kirchisner brach die traurigste Zeit des Klosters an. Außer dem trinksüchtigen, der Homosexualität verdächtigten Abt, befand sich im Jahr 1556 nur noch ein Profeß, der Prior und ein Subdiakon als Mönche im Kloster, das zu normalen Zeiten mit 20 Ordensleuten besetzt war. Abt Andreas wurde abgesetzt und nach Salzburg verbracht wo er zu einer lebenslange Kerkerhaft verurteilt wurde.

Trotz aller Mißstände blieb die Gunst der Herzöge erhalten, nur ihnen ist es zu verdanken, daß nach jenen 27 Jahren, in denen die von ihnen bestellten Administratoren zusammen mit dem Klosterrichter die Amtsgeschäfte geführt haben, bis mit dem ausgehenden 16. Jahrhundert eine spürbare Verbesserung eintrat. Die guten und Erfolg versprechenden Ansätze der beiden Äbte Andreas Sappenberger (1602-1633) und Maurus Fröschl (1633-1653) zur inneren Erneuerung des Klosters wurden durch den Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges massiv gestört. Hohe Kriegslasten beraubten sie aller finanzieller Möglichkeiten, 1632 und 1648 brachen die schwedischen Söldnerheere ins Land und brachten Tod, Verderben und die Pest mit ins Rottal. Und wäre das alles nicht genug brach 1639 noch ein großes Feuer aus und richtet schwere Schäden in der Abtei an. Die Weinlieferungen aus Krems kommen auch nicht mehr in St.Veit an, so daß sich die Mönche gezwungen sehen ab 1643 eigenes Bier zu brauen. Als 1648 das dreißigjährige Morden ein Ende findet ist das Kloster wirtschaftlich am Boden.

Die zweite Blütezeit im 17. und 18. Jahrhundert

Den großen Aufschwung des Klosters leitete der neue Abt Gregor Westermayr ein. Geboren 1613 in München , 1638 zum Priester geweiht wird Gregor zuerst Subprior, Prior und 1646 Vikar in Vilsbiburg, wo er durch sparsames wirtschaften auffiel und die hohen Schulden seines Vorgängers abtrug. Im Jahre 1653 wird er Abt in St.Veit und galt als großer Förderer der Kunst, Musik und Wissenschaft. Er sorgte für Ordnung in Archiv und Bibliothek, kaufte neue Schränke und neues Büchermaterial. Die im Dreißigjährigen Krieg weitgehend zerstörte gotische Innenausstattung läßt er in den Jahren 1655 - 1666 durch eine frühbarocke Einrichtung auswechseln. Er beschaffte kostbare Ornate, Kreuze und Fahnen und stattete die Sakristei mit sechs neuen Paramentenschränken aus, die noch heute in Gebrauch sind. Nach der fast 35-jähriger Regentschaft hat Abt Gregor die Schulden seines Vorgängers getilgt, über 50000 Florint für Bauten und Anschaffungen verbraucht und seinem Nachfolger rund 5000 Florint an baren Geld hinterlassen.

Ihm folgte Abt Bernhard Hintershuber der die Arbeit seines Vorgängers fortsetzte. Er ließ 1687 den großen Barockbaumeister Christophorus Zuccalli nach St.Veit kommen, der als erstes die vom Blitz 1686 beschädigte Turmhaube repariert. Anschließend erfolgt der Neubau eines zweistöckigen Gebäudetraktes der sich von der Sakristei nach Osten erstreckt. Darin wird die an diesem Platz stehende alte Annakapelle überbaut und dem hl. Joseph geweiht. Für die St.Veiter Mönche wird unter dieser Kapelle eine Gruft eingerichtet.

Historisches Gemälde aus dem Altenhein Stift St. Veit: Abt Marian Wiesner
Der nächste Abt ist ein gebürtiger Neumarkter und sollte wie kein anderer in die Klostergeschichte eingehen. Marian Wieser wird 1653 geboren,1679 zum Priester geweiht und hatte eine mehr als ungewöhnliche Ausbildung erhalten. In der Philosophie und Theologie graduiert, war er von 1685 - 1688 Lehrer der Philosophie an der Universität in Salzburg. Nach dieser Zeit kehrt er nach St.Veit zurück, wo er anfangs das Priorat bekleidete. Er war nicht nur in der Führung des Konvents ein Mann erster Klasse, sondern auch in wirtschaftlichen Dingen ein Könner seines Faches. Sein Lebensmotto lautete: "Traid ohne Mühl, Werk ohne Ziel, gilt keines viel." Noch im Jahre 1695, dem Jahr seines Amtsantrittes ließ er die Reliquie des hl. Luzius in einem großen Festzug nach St.Veit bringen. Vier Jahre später wird der ganze Bereich des Chores neu gestaltet. Im spanischen Erbfolgekrieg rettete er Neumarkt vor der Plünderung durch die kaiserliche Armee. Am 29. April 1708 bricht im Küchenbereich ein Brand aus, der rasch um sich greift und große Teile der Klostergebäude in Schutt und Asche legt. 1) Der Schaden ist so groß das der Abt einen Neubau am gegenüber liegenden Taubenberg in Erwägung zieht, aber vom Konvent überstimmt wird. In einer fast übermenschlichen Leistung gelingt dem Abt der Wiederaufbau und die Chronisten vermerken, das anschließend das Kloster schöner und größer dasteht als vorher. Abt Marian Wieser wird seit dem als zweiter Klostergründer bezeichnet.

Ihm folgt mit Abt Gregor II. Kirmayr ein strenger Klosterführer der die Arbeiten seines Vorgängers vollendet und weitere Anschaffungen tätigt. Darunter viele kostbare sakrale Gegenstände die für die große 700-Jahr-Feier des Klosters im Jahre 1730 benötigt wurden.Zu dieser Zeit war man der Auffassung das das Kloster bereits 1030 gegründet wurde, was sich erst viel später als historischer Irrtum herausstellen sollte. Ein solch großes Fest sollte St.Veit nie wieder erleben, über 18000 Menschen empfingen die hl. Kommunion. Gregor II. war von 1723 bis 1764 Klostervorsteher und damit der dienstälteste Abt von St.Veit.

Seinem Nachfolger Maurus Aimer war dagegen nur eine kurze Amtszeit beschieden die die barocke Glanzzeit des Klosters beenden sollte. Bei Beginn seiner Amtszeit lies er die vom Sturm beschädigte Turmhaube vom Barockbaumeister Johann Michael Fischer durch eine wunderschöne Dreifachzwiebel ersetzen, sie ist heute das Wahrzeichen der Stadt Neumarkt-St.Veit. Abt Maurus war ein kunstsinniger Klostervorsteher und kümmerte sich sehr um Archiv, Bibliothek und Wissenschaft. Er starb am 11. November 1772 im 62. Lebensjahre.

Der sittliche Verfall und die Auflösung des Klosters

Nach seinem Tode war der Prior Ägidius Lichteisen Verwalter des Klosters, da wegen Streitigkeiten zwischen dem Bischof in Salzburg und dem Kurfürsten in München eine Abtwahl nicht stattfinden konnte. Erst die Wahl von Anselmus Schuler im Januar 1775 beendete die Situation. Dieser lies gleich zwei neue Märzenbierkeller bauen um den wirtschaftlichen Aufstieg der Klosterbrauerei zu fördern. Im Jahre 1783 erhält die Kirche einen neuen Hochaltar den ein junger Mönch als Mitgift aus Salzburg mitgebracht hatte. Die wirtschaftlichen Verhältnisse des Klosters waren gut nur im Bereich seines Konvents bahnten sich erhebliche Veränderungen an. Die jungen Mönche brachten den Geist der Aufklärung aus der Universtät in Ingolstadt mit nach St.Veit und zeigten nur noch mäßiges Interesse an der theologischen Ausbildung. Abt Anselmus bekämpfte anfangs diese Entwicklung und beendete erst sein Ansinnen nach dem er auch von Salzburg keinerlei Unterstützung bekam. Der Chronist vermerkte dieses mit dem Satz: Fortan lies er den Dingen seinen Lauf und sorgte sich nur mehr um seine Pferde, Hornvieh und um sein herrliches St.Veiter-Bier. Der sittliche Verfall begann.

Mit Cölestin Weighart trat im Jahre 1795 der letzte Abt in sein Amt. Seine angeschlagene Gesundheit lies ihm keine Kraft mehr geordnete Verhältnisse im Kloster durchzusetzen. Die Mönche taten was sie wollten, von einem Leben nach den Regeln des hl. Benedikt war man meilenweit entfernt. Eine Visitation des Klosters ergab ein verheerendes Bild, angemahnte Verbesserungen blieben aus. Am 21. Februar 1802 berichtete der Abt die Vorgänge an die oberste Kirchenbehörde in Salzburg und an den kurfürstlichen Geistlichen Rat nach München.Der Letztgenannte drohte den Mönchen mit härtesten Strafen und sogar mit Gefängnis. Ein paar Wochen später reiste Pater Vital Danzer im Geheimauftrag des Abts nach München und verhandelte dort mit dem Kanzler des adeligen Damenstifts St. Anna Herrn Schattenhofer wegen einer Auflösung des Klosters. Als dieser am 18. Mai 1802 in St. Veit eintraf wurde er bereits von Mönchen als "Retter" empfangen. Den Mönchen wurden alle eine Rente von mindestens 400 Gulden pro Jahr in Aussicht gestellt wenn sie das Kloster verlassen würden. Dem Abt wurden weitere Vergünstigungen angeboten und so wandte sich dieser am 20. Mai mit einem Schreiben an den Kurfürsten mit der Bitte das Kloster St.Veit auflösen zu wollen. Letzte Versuche über das erst jetzt informierte Konsistorium in Salzburg schlugen fehl, noch im Juni 1802 erfolgte die Auflösung des Klosters. Obwohl ein paar Monate später die allgemeine Säkularisation der bayerischen Klöster erfolgte, blieb die Selbstauflösung des Klosters St.Veit ein besonders Kuriosum.

Die Zeit nach der Aufösung

Die Klosterkirche St.Veit wird Pfarrkirche mit einem weltlichen Pfarrherren, die Klosterräume gehen in den Besitz des adeligen St.Anna-Stiftes in München über. Dieses verkauft den Besitz im Jahre 1829 an Max Freiherr von Speck-Sternburg, der darin eine Musterschafzucht aufbauen wollte. Nach nur mäßigem Erfolg übernimmt im Jahre 1858 Reichsrat Maximilian II. Graf von Montgelas, der Sohn des berühmten bayerischen Ministers Max Joseph von Montegelas, den Besitz. Maximilian II. nannte nun den seinen neuen Besitz Schloß St.Veit. Im Jahre 1894 wird der Besitz von seinem Nachfolger Hugo von Montgelas an den Direktor der Löwenbrauerei Anton Hertrich weiter verkauft. Dessen Sohn Otto führte ab 1904 die Brauerei zu einem wirtschaftlichen Höhenflug. Die Schloßbrauerei Hertrich fusionierte 1923 mit der letzten Brauerei von Neumarkt, der Genossenschaftsbrauerei zur Klosterbräu St.Veit AG die bis 1984 ihren Braubetrieb aufrecht erhielt. 1923 stirbt Otto Hertrich überraschend im 42. Lebensjahr, seine Witwe Maria kann das Schloß nebst Anlagen und Grundstücke nicht mehr halten und verkauft es 1934 an das erzbischöfliche Klerikalseminar in Freising. Die Gebäude waren vom Klerikalseminar zunächst zum Teil als Erholungsstätte für die Barmherzigen Schwestern aus München und zum anderen Teil als Altenheim gedacht. 1952 wurde diese Zweiteilung wieder aufgehoben und das gesamte Haus als Altenheim eingerichtet. Die Leitung des Hauses hatten die Barmherzigen Schwestern des hl. Vinzenz von Paul übernommen und Mitte der 90er Jahre wurde dem Altenheim ein eigener Pflegetrakt als Neubau angefügt. Die letzten vier Schwestern verließen St.Veit zum Jahresende 2004. Seither ist der Komplex in Trägerschaft der Altenheim Stift St. Veit gGmbH, deren alleiniger Gesellschafter die Stiftung Ecksberg mit Sitz in Mühldorf ist. Die Stiftung Ecksberg war schon 1995 mit einer Außenwohngruppe nach St.Veit gekommen.

Text/Autor: Walter Jani


1) Näheres zum großen Klosterbrand von 1708 finden Sie ebenfalls als Presseartikel zum Download in unserem Downloadbereich.


Quellen:

Johann Nepomuk Kißlinger, "Die Geschichte des Benediktiner Klosters St.Veit (früher Elsenbach) bei Neumarkt an der Rott in Oberbayern" (1915)
Dr. Wolfgang Pledl, Stift St.Veit - einst und jetzt (1984)
Stadtarchiv Neumarkt-St.Veit, Neumarkter Anzeiger
Dr. Martin Lechner (OSB), Kirchenführer St.Veit