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Leben im Wahrzeichen der Stadt Neumarkt St. Veit
 

Pflege und Betreuung

MDK-Transparenzbericht

Verwaltungsgebäude unseres Altenpflegeheims
Wie im Pflege-Weiterentwicklungsgesetz vom 1. Juli 2008 vorgesehen, prüft der Medizinischen Dienst der Krankenkassen auf Landesebene die Pflegeheime.
Der Transparenzbericht bietet Betroffenen durch seine Notenwertung im Schulnotensystem einen schnellen und übersichtlichen Weg Pflegeheime zu vergleichen.
Das sehr gute Ergebnis mit der Note 1,3 bestätigt uns in unserem Ansatz der ganzheitlichen Pflege und spornt uns an, uns weiterhin fortlaufend zu verbessern.

Den Prüfbericht können Sie im Downloadbereich herunterladen.

Konzept zur Pflege und Betreuung

Das Altenheim Stift St. Veit ist 1995 neu erbaut worden und verfügt über eine Kapazität von 45 Betten im Pflegebereich sowie 16 Altenheimplätze im Altbau.
Jedes Zimmer verfügt über eine Nasszelle (Waschbecken, WC und Dusche).

Es ist uns ein Anliegen, dass unsere Bewohner im Altenheim Stift St. Veit ein Zuhause finden, in dem sie sich angenommen und geborgen fühlen. Unser Tun ist geprägt vom christlichen Menschenbild.
Wir betrachten die Würde eines jeden Menschen als unantastbar und sehen ihn als Ganzheit in seinen leiblichen, geistigen, seelischen, religiösen und sozialen Bedürfnissen.
Dienstgeber und Mitarbeiter bilden dabei eine Dienstgemeinschaft und tragen zur Erfüllung der Aufgaben des Heimes bei.

Wir orientieren uns an unserem Pflegeleitbild:

Ziele der Pflege und Betreuung

Die Pflege und Betreuung unserer Bewohnerinnen und Bewohner verstehen wir als ganzheitliche Aufgabe, die sich an den individuellen Bedürfnissen eines jeden Einzelnen, aufbauend auf seiner Biographie und seinen Lebensgewohnheiten, orientiert.

Sie umfasst:

  • Erhaltung und Förderung der persönlichen Entscheidungsfreiheit und Selbstständigkeit des alten Menschen
  • Erhaltung und Aktivierung vorhandener Ressourcen
  • Professionelle Pflege, Hilfestellung, Beratung und Begleitung bei Krankheit und Behinderung
  • Hilfestellung bei der Zeit- und Lebensgestaltung mit dem Ziel einer bestmöglichen Lebensqualität
  • Unterstützung und Betreuung hinsichtlich der sozialen Bedürfnisse
  • Seelsorgliche Begleitung und Unterstützung
  • Information und Beratung von Angehörigen
  • Integration der Angehörigen in die Betreuung und in den Pflegeprozess
  • Würdevolle Begleitung der Sterbenden und Abschiednahme nach dem Tode
  • Kooperation mit anderen Einrichtungen und sozialen Diensten

Unser Pflegekonzept

Um die ganzheitliche Pflege durchführen zu können, werden Biographie und das bisherige Umfeld des Bewohners erfasst. Dies geschieht nach den Angaben des Bewohners selbst oder auch durch die Angehörigen, Ärzte oder sonstige Bezugs-Personen. Nach Feststellung der Fähigkeiten und Ressourcen wird die Pflege geplant und nach den AEDL's 1) nach Monika Krohwinkel

Diese sehen wie folgt aus:

  • Kommunizieren können
  • Sich bewegen können
  • Vitale Funktionen des Lebens aufrechterhalten können
  • Sich pflegen können
  • Essen und trinken können
  • Ausscheiden können
  • Sich kleiden können
  • Ruhen und schlafen können
  • Sich beschäftigen, lernen und entwickeln können
  • Sich als Mann oder Frau fühlen und verhalten können
  • Für eine sichere und fördernde Umgebung sorgen können
  • Soziale Bereiche des Lebens sichern und gestalten können
  • Mit existenziellen Erfahren des Lebens umgehen können

Das Maß der Unterstützung und Pflege eines jeden Bewohners stützt sich auf seinen individuellen Bedarf und wird mittels einer Pflegeplanung, gestaltet nach dem Handlungsmodell des Pflegeprozesses, festgelegt, evaluiert und aktualisiert.
Die fachlich kompetenten Pflegeleistungen erbringen wir auf der Grundlage pflegewissenschaftlicher Erkenntnisse, bedarfsgerecht und unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten.
Pflegestandards, fortlaufende Pflege-Dokumentation, Übergabegespräche und eine ineinandergreifende Funktions- und Bereichspflege, tragen zu einer kontinuierlichen hohen Pflege-Qualität gemäß § 80 SGB XI bei.
Ein umfassendes Qualitätsmanagement ist unverzichtbarer Bestandteil zum Erhalt und zur Weiterentwicklung unseres Altenheims. Zur Sicherung der Qualität unserer Arbeit verwenden wir bewohner-orientierte Standards und unterziehen uns regelmäßigen Kontrollen im Rahmen eines Qualitäts-Managements.

Ein besonderes Anliegen ist uns die qualifizierte Aus-, Fort- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter/innen mit dem Ziel, die Qualität in unserem Hause sicherzustellen und kontinuierlich zu verbessern.
Wir fördern die Teilnahme unserer Mitarbeiterinnen an innerbetrieblichen und an externen Fortbildungsveranstaltungen. Eine Ergänzung hierzu bilden Arbeitskreise und Qualitäts-Zirkel, sowie der Einsatz von qualifizierten Mentoren.

Angebote zur sozialen Betreuung unserer Bewohner

Jedem einzelnen Bewohner bieten wir gerne und individuell

  • Hilfestellung beim Einzug
  • Unterstützung und gezielte Information und Betreuung in der ersten Zeit
  • Schriftliche und mündliche Information über Abläufe, Angebote, Veranstaltungen im Hause
  • Hilfestellung bei der Strukturierung des Alltags im Heim, bei der persönlichen Lebensführung. Orientierungshilfen, ggf. Anleitung, Beaufsichtigung
  • Begleitung bei Spaziergängen, Spazierfahrten o.a.
  • Vermittlung von Einzelbetreuung durch ehrenamtliche Dienste
  • Organisation und Koordination bzw. Unterstützung bei der Pflege von Kontakten zu Angehörigen, Betreuern, vertrauten Personen
  • Beratung und Unterstützung bei Betreuungs-Angelegenheiten oder z.B. unterbringungsähnlichen Maßnahmen
  • (Psychosoziale) Unterstützung bei Erkrankung, in Krisensituationen und bei Konflikten
  • Betreuung und Begleitung in religiösen Fragen und im Sterben
  • Begleitung von Angehörigen beim Abschiednehmen nach dem Tod

In Gruppen (auf Station oder zentral) findet man sich regelmäßig zusammen zu

  • Gedächtnistraining
  • Gymnastik
  • 10-Minuten-Aktivierung
  • Gesprächs- oder Vorlesestunden
  • Bastelarbeiten
  • Gebetstreffen
  • Singen, musizieren oder Musik hören
  • Gesellschafts-Spiele
  • Geburtstags- / Namenstagsfeiern
  • Gratulationsbesuche der Gemeinde oder Pfarrgemeinde

Weitere Angebote im Verlauf eines Jahres sind

  • Sommerfeste und feiern zu Festen im Jahreskreis
  • Musikalische Nachmittage oder Konzerte
  • Besuche und Darbietungen von Gruppen und Vereinen aus der Gemeinde
  • Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung


1) AEDL ist die Abkürzung für Aktivitäten und existenzielle Erfahrungen des Lebens. Es handelt sich hierbei um ein konzeptionelles Modell der Pflege von Monika Krohwinkel, vorgestellt seit 1984.